Alle Artikel aus unserem Blog in chronologischer Reihenfolge
Willkommen bei Medienzeit – dem Elternblog rund um Smartphones, Spiele, Social Media und alles, was Kinder heute digital beschäftigt.
Wir alle kennen die täglichen Fragen: Wann ist ein eigenes Handy sinnvoll? Wie lange dürfen Kinder spielen oder scrollen? Und was passiert eigentlich auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder Roblox? Hier bei Medienzeit geht es nicht um Verbote, sondern um Verstehen. Wir zeigen, wie Kinder und Jugendliche Medien nutzen, warum sie sich davon so angezogen fühlen – und wo Risiken entstehen können. Von Medienerziehung über digitale Sicherheit bis zu Themen wie Social Media Sucht, Gaming, Datenschutz und Cybermobbing: Wir beleuchten, was Eltern wissen sollten – verständlich, aktuell und ohne Fachjargon.
Unsere Artikel verbinden Erfahrungen aus Familienalltag und Schule mit aktuellen Studien und Empfehlungen von Fachstellen. Wir erklären, wie man Einstellungen bei Apps und Geräten richtig nutzt, was hinter Trends steckt und wie man Kinder Schritt für Schritt zu einem bewussten Umgang mit Medien begleitet.
Ob Grundschule, Teenagerzeit oder erste Social-Media-Erfahrungen – wir wollen Eltern stärken, informierte Entscheidungen zu treffen. Denn Medien gehören längst zum Leben dazu. Entscheidend ist, wie wir sie gemeinsam nutzen.
Medienzeit liefert Orientierung, Praxiswissen und ehrliche Einblicke – für mehr Klarheit, Sicherheit und Gelassenheit im digitalen Familienalltag.
Und jetzt Österreich: Geplantes Social-Media-Verbot unter 14 Jahren
Österreich will einen neuen Weg im digitalen Kinderschutz einschlagen. Nach Australien, Frankreich und Großbritannien kündigt nun auch die österreichische Bundesregierung an, Social Media für Kinder unter 14 Jahren verbieten zu wollen. Ziel ist es, junge Menschen besser vor den bekannten Risiken sozialer Netzwerke zu schützen und die Verantwortung klar bei den Plattformen zu verorten.
Dänemark auf dem Weg zu einem der strengsten Social-Media-Gesetze für Kinder
Dänemark steht kurz davor, eines der strengsten Social-Media-Gesetze für Kinder in Europa einzuführen. In den vergangenen Monaten wurde international viel über Social-Media-Verbote in Europa berichtet. Besonders häufig fiel dabei der Name Dänemark. Hier mehr Infos dazu.
Frankreich zieht die Reißleine: Social Media unter 15 soll verboten werden
In Frankreich hat die Debatte um den Schutz von Kindern im digitalen Raum eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Regierung unter Präsident Emmanuel Macron verfolgt das Ziel, soziale Medien für Kinder unter 15 Jahren konsequent zu verbieten. Und das im Eiltempo. Macron hat angekündigt, entsprechende Gesetzgebungsverfahren im Schnellverfahren durchzudrücken, um die Plattformen unmittelbar in die Pflicht zu nehmen. Ziel ist es, Kinder vor den nachgewiesenen Risiken der digitalen Welt zu schützen, bevor Schäden irreversibel werden.
Britisches Oberhaus stimmt für Social-Media-Verbot unter 16 Jahren
Großbritannien stimmt für ein Social-Media-Verbot unter 16 Jahren. Viele Eltern fühlen sich erstmals gehört. Warum diese Entscheidung so emotional ist, was Australien bereits umsetzt und weshalb die Debatte auch uns direkt betrifft. Es geht um Schutz, Verantwortung und die Frage, wie viel digitale Freiheit Kinder wirklich brauchen.
Großbritannien denkt um: Warum Social Media für Kinder politisch neu bewertet wird
Was lange als politisch kaum durchsetzbar galt, wird in Großbritannien seit wenigen Tagen offen diskutiert. Ein gesetzliches Verbot von Social Media für unter 16-Jährige ist erstmals nicht mehr ausgeschlossen. Premierminister Keir Starmer erklärte in dieser Woche im Parlament, man sei offen dafür, das australische Modell genau zu prüfen. Ein fertiges Gesetz gibt es nicht. Aber der politische Ton hat sich spürbar verändert.
Indonesien blockiert Elon Musks KI-Chatbot Grok wegen Risiken durch Deepfake-Bilder
Indonesien hat den KI-Chatbot Grok vorübergehend blockiert. Damit ist das Land das erste weltweit, das den Zugang zu diesem KI-System offiziell einschränkt. Der Schritt ist eine Reaktion auf massive Vorwürfe rund um sexualisierte Deepfake-Bilder, die mithilfe der KI erstellt werden konnten. Besonders brisant ist dabei, dass auch Darstellungen von Minderjährigen betroffen gewesen sein sollen.
Besser lernen ohne Handy: Was Brasiliens Smartphone-Verbot nach einem Jahr zeigt
In Brasilien gilt seit Anfang 2025 ein neues Gesetz, das die private Nutzung von Smartphones an allen Schulen verbietet. Während des Unterrichts, in Pausen und auf dem ganzen Schulgelände dürfen Kinder ihre Geräte nicht mehr benutzen. Nur für Unterrichtsaufgaben, gesundheitliche Gründe oder Notfälle gibt es Ausnahmen. Die Idee dahinter ist simpel und sehr vertraut: Kinder sollen lernen können, ohne ständig von Social Media, Chats und Spielen aus ihrem Fokus gerissen zu werden.
Social Media erst ab 16 Jahren - Ein neuer Vorstoß aus Brüssel
Stand 26. November 2025: An diesem Tag hat das Europäische Parlament einen weitreichenden Beschluss gefasst. Die Abgeordneten fordern strengere Regeln zum Schutz Minderjähriger im Netz. Social Media, Videoportale und KI Assistenten sollen erst ab 16 frei zugänglich sein. Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren sollen diese Dienste nur nutzen dürfen, wenn Eltern ausdrücklich zustimmen. Der Beschluss stellt nicht nur die Frage, ab welchem Alter Kinder Plattformen nutzen dürfen. Er stellt auch die Frage, wie Plattformen überhaupt für junge Nutzer gestaltet sein dürfen.
Es geht also doch: Australien sperrt Social Media U16 und Meta entfernt hunderttausende Konten.
Manchmal gibt es politische Entscheidungen, die weit über ein Land hinaus wirken. Der neue Beschluss in Australien gehört genau dazu. Dort gilt ab dem 10. Dezember ein Gesetz, das Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu bestimmten Social Media Angeboten verwehrt. Unter 16 Jahren darf man diese Dienste nicht mehr nutzen. Und plötzlich zeigt sich, dass konsequente Regeln etwas verändern können.
Italien führt ein Influencer Register ein
Italien zieht die Zügel für große Influencer an. Seit November 2025 gibt es dort ein offizielles Register für reichweitenstarke Accounts. Wer bestimmte Grenzen überschreitet, wird rechtlich ähnlich behandelt wie ein klassischer Medienanbieter im Fernsehen. Ziel ist mehr Transparenz in der Werbung, besserer Schutz von Kindern und Jugendlichen und ein klarer Rahmen gegen Hass und Falschinformationen.
Online Safety Act – Großbritanniens Versuch, das Internet sicherer zu machen
Mit dem Online Safety Act will die britische Regierung Kinder und Jugendliche besser vor Gewalt, sexuellen Inhalten, Mobbing und Manipulation im Netz schützen. Es ist eines der strengsten Internetgesetze der Welt, das auch die Plattformen endlich zur Verantwortung ziehen soll. Gleichzeitig zeigt es, wie schwer es ist, digitale Sicherheit tatsächlich umzusetzen.
Jugendschutz im Netz: was wir von China lernen können
Der Schutz von Kindern im digitalen Raum ist keine Zukunftsfrage mehr, sondern eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Während in Deutschland noch über Medienkompetenz, Verantwortung und Freiwilligkeit diskutiert wird, hat China längst gehandelt – mit klaren Regeln, technischen Grenzen und verbindlichen Pflichten für Plattformen wie Douyin, der chinesischen Version von TikTok.
EU-Update: Was das Parlament fordert, damit Kinder online sicherer sind
Die EU prüft Plattformen und plant strengere Regeln: Mindestalter, weniger Sucht-Design, bessere Altersprüfung. Was schon gilt – und was für Familien bald wichtig wird. Zur besseren Einordnung: Es handelt sich um einen Initiativbericht des EU-Parlaments: also erstmal um ein politisches Signal und noch kein Gesetz.
Griechenland verbietet Social Media für Kinder unter 16
Griechenland hat als erstes Land in der EU ein klares Verbot ausgesprochen: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen ab Ende Oktober keine Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat mehr nutzen.