Medien und Berichte
Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube schützen Minderjährige nach Einschätzung der Verbraucherzentrale nicht ausreichend. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie leicht Schutzfunktionen umgangen werden können und warum die bestehenden Regeln offenbar nicht ausreichen.
Ein offener Brief an die Bundesregierung fordert, die Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei politischen Entscheidungen rund um soziale Medien stärker zu berücksichtigen. Warum wir den Aufruf unterstützen und weshalb Aufklärung und Schutz gemeinsam gedacht werden müssen.
Die Union will soziale Netzwerke künftig nach ihrem Risiko bewerten und daraus unterschiedliche Altersgrenzen ableiten. Was zunächst differenziert klingt, wirft viele Fragen auf. Aus Sicht von Eltern wirkt der Vorschlag vor allem kompliziert und liefert wenig Orientierung für den Alltag.
Psychotherapeuten schlagen Alarm. In einer aktuellen Resolution fordern sie Altersgrenzen für Social Media, strengere Schutzmaßnahmen auf Plattformen und mehr Unterstützung für Familien.
Bayern reagiert auf die wachsenden Sorgen rund um Smartphones und soziale Medien. Die neue Agenda benennt Risiken wie Schlafstörungen, psychische Belastungen und Konzentrationsprobleme ungewöhnlich deutlich. Doch reichen Aufklärung, Medienkompetenz und Handybeschränkungen bis Klasse 7 aus, um Kinder wirksam zu schützen? Ein Blick auf die Stärken und Schwächen der neuen Strategie.
Die Bildungsministerkonferenz beschreibt Risiken von Social Media und KI für Kinder und Jugendliche erstaunlich deutlich. Problematische Nutzungsmuster, psychische Belastungen, Cybermobbing und Radikalisierung werden offen benannt. Warum die vorgeschlagenen Maßnahmen aus Sicht des Kinderschutzes zu kurz greifen.
Was passiert, wenn Kinder weniger Zeit am Bildschirm verbringen und stattdessen mehr echte Abenteuer erleben? Das Buch „Generation Glücklich“ von Jonathan Haidt und Catherine Price richtet sich direkt an junge Leserinnen und Leser und zeigt altersgerecht, warum Freundschaften, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse oft glücklicher machen als endloses Scrollen.
Im Podcast „Schutzraum – Unsere digitale Zukunft“ spreche ich mit Hanno Lenz über die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Wir sprechen über smartphonefreie Schulen, Klassenchats, Social Media, künstliche Intelligenz und die Frage, wie Eltern ihre Kinder in einer Welt begleiten können, die sich schneller verändert als je zuvor.
72.000 Jugendliche meldeten sich für ein Smartphone-Experiment an. Die Ergebnisse nach drei Wochen ohne Handy überraschten selbst die Forschenden. Schlafprobleme gingen zurück, depressive Symptome verbesserten sich deutlich und viele Jugendliche berichteten erstmals seit Langem von mehr Ruhe im Kopf.
Ein emotionales Video aus Kanada bewegt gerade weltweit Eltern. Die Kampagne zeigt, warum sich Familien im digitalen Alltag zunehmend machtlos fühlen und weshalb Deutschland dringend eine große Aufklärungskampagne zum digitalen Kinderschutz braucht.
Der neue Jahresbericht von jugendschutz.net zeigt, wie stark sich die digitale Realität von Kindern verändert hat. KI-Chatbots, Discord, TikTok, WhatsApp und Spotify schaffen neue Risiken, die Eltern, Schulen und Politik nicht länger unterschätzen dürfen.
Viele wichtige Informationen zur digitalen Welt unserer Kinder gehen im Alltag unter oder werden gar nicht erst wahrgenommen. Mit unserem WhatsApp-Channel bekommst du diese Inhalte direkt aufs Handy, klar erklärt, verständlich aufbereitet und jederzeit griffbereit.
Fast alle Eltern kennen es. Das eigene Kind ist noch keine 13 und plötzlich ist Instagram da. Ein falsches Geburtsdatum reicht. Jetzt wird die EU deutlich: Facebook und Instagram schützen Kinder nicht ausreichend. Altersgrenzen existieren, greifen aber nicht. Was das konkret bedeutet, warum die Risiken größer sind als viele denken und welche Haltung wir daraus ableiten sollten.
Sollten Smartphones in der Schule erlaubt sein? Diese Frage wird weltweit immer intensiver diskutiert. Kinderpsychiater, Pädagogen und Bildungsforscher warnen zunehmend vor den Auswirkungen auf Konzentration, Lernumgebung und das soziale Miteinander. Warum immer mehr Experten smartphonefreie Schulen fordern und welche internationalen Entwicklungen es gibt, zeigt dieser Überblick.
Die Expertenkommission hat ihren Bericht zum digitalen Jugendschutz vorgelegt. Er zeigt, wo Kinder heute im Netz stehen und warum einfache Antworten nicht ausreichen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass Schutz, Teilhabe und klare Regeln zusammen gedacht werden müssen.
Kinder lernen heute oft in 15-Sekunden-Häppchen. Was harmlos klingt, verändert ihr Gehirn nachhaltig. Warum Dauer-Scrollen Aufmerksamkeit, Empathie und echtes Lernen erschwert und was Eltern jetzt verstehen müssen.
Während andere Länder handeln, diskutiert Deutschland weiter über rechtliche Hürden. Ein aktuelles Gutachten zeigt, warum ein Social-Media-Verbot für Kinder angeblich schwer umzusetzen ist.
Doch während wir über Zuständigkeiten sprechen, wachsen unsere Kinder längst in digitalen Räumen auf, die nicht für sie gemacht sind.
Das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien zeigt Wirkung! Das Ergebnis nach den ersten Monaten? Fast 4,7 Millionen gelöschte Accounts. Jakob Kreiner hat sich für uns angeschaut, ob das "Experiment" wirklich unseren Alltag als Eltern entlastet – und wo die Tücken liegen.
Ein US-Gericht verurteilt Meta zu einer Millionenstrafe wegen mangelnden Kinderschutzes. Der Fall zeigt, wie groß die Risiken für Kinder im Netz sind und warum Eltern das Thema aktiv mit ihren Kindern besprechen sollten.
Eltern spüren, dass sich etwas verändert hat. Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionale Überforderung. Das Buch Tatort digitales Kinderzimmer von Ludmila Schindler zeigt eindrücklich, wie tief digitale Medien in die Entwicklung von Kindern eingreifen und warum wir jetzt Verantwortung übernehmen müssen.
Viele Eltern haben in den letzten Jahren das Gefühl gehabt, mit ihren Sorgen über Smartphones, Social Media und digitale Dauerpräsenz allein zu sein. Diskussionen über Bildschirmzeit, TikTok, Klassenchats oder Schlafmangel finden oft am Küchentisch oder auf Elternabenden statt. Doch inzwischen zeigt sich deutlich: Diese Fragen sind längst auch auf politischer Ebene angekommen.
Wenn Eltern Fotos oder Videos ihrer Kinder im Internet teilen, passiert das oft aus einem einfachen Grund. Stolz, Freude oder der Wunsch, schöne Momente mit Familie und Freunden zu teilen. Doch genau dieses Verhalten steht inzwischen auch politisch im Fokus. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema „Sharenting und Kinderinfluencer – Kommerzialisierung von Kindheit“ beschäftigt.
72.000 Jugendliche starten heute einen ungewöhnlichen Selbstversuch: 21 Tage ohne Smartphone. Was vor einem Jahr mit einer einzelnen Schulklasse begann, entwickelt sich inzwischen zu einer Bewegung im gesamten deutschsprachigen Raum. Ein riesiger Erfolg.
Eine bundesweite Volksabstimmung will Social Media erst ab 16 ermöglichen. Ziel ist es, Kinder besser zu schützen und die politische Debatte klar und verbindlich voranzubringen. Die Frage nach einer Altersgrenze für soziale Medien betrifft Eltern, Schulen und Politik gleichermaßen und gewinnt bundesweit an Dynamik.
Laut aktuellem Politbarometer sprechen sich 81 Prozent der Deutschen für ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren aus. Besonders hoch ist die Zustimmung bei jungen Erwachsenen. Was bedeutet das für Eltern, Schulen und die Politik?
Nach der SPD hat nun auch die CDU auf ihrem Parteitag in Stuttgart ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren beschlossen. Erstmals steht damit ein offizieller Parteitagsbeschluss einer großen Volkspartei. Geplant ist ein Verbot sozialer Netzwerke für unter 14-Jährige, eine verpflichtende, technisch belastbare Altersverifikation, empfindliche Bußgelder für Plattformbetreiber, wenn Altersprüfungen systematisch umgangen werden.
Die SPD fordert ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren und eine verpflichtende Jugendversion bis 16 ohne Algorithmen und Suchtmechaniken. Der Vorstoß geht damit deutlich über Appelle an Medienkompetenz hinaus. Was bedeutet das für Familien, Schulen und den digitalen Alltag unserer Kinder?
Am 6. Februar 2026 hat die EU-Kommission TikTok öffentlich ungewöhnlich hart angezählt: In einer vorläufigen Bewertung kommt sie zu dem Schluss, dass TikToks „addictive design“ vermutlich gegen den Digital Services Act (DSA) verstößt. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Video, nicht ein einzelner Creator, sondern das Grundprinzip der App: Sie ist so gebaut, dass man möglichst lange bleibt und möglichst schnell wiederkommt.
Am 2. Februar 2026 erscheint Silke Müllers neues Buch “Schule gegen Kinder” im Droemer Verlag. Es ist ihr bisher deutlichstes Buch. Diesmal geht es nicht um einzelne Missstände oder Symptome, sondern um das große Ganze. Um ein Bildungssystem, das strukturell gegen die Bedürfnisse von Kindern arbeitet und sie dabei oft selbst aus dem Blick verliert.

Die Expertenkommission der Bundesregierung hat ihren Abschlussbericht zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt veröffentlicht. Darin finden sich 56 Empfehlungen zu Social Media, Smartphones, Künstlicher Intelligenz, Altersgrenzen und Plattformregulierung. Wir stellen alle Empfehlungen vollständig vor und ordnen ein, welche Auswirkungen sie für Eltern und Kinder haben.