Social Media im Leben unserer Kinder.
WhatsApp ist regulär ab 13 Jahren erlaubt und dennoch haben fast es fast alle Grundschulkinder. Doch Altersgrenze und Elternmodus lösen nicht alle Risiken. Warum Eltern bei WhatsApp im Grundschulalter besonders vorsichtig sein sollten.
Spotify ist längst mehr als eine Musik-App. Pornografische Videos, rechtsextreme Musik, suizidale Playlists und private Chats schaffen Risiken, die Eltern dort kaum erwarten. Eine Untersuchung von jugendschutz.net zeigt zudem, dass selbst gemeldete Inhalte häufig nicht entfernt wurden. Wir erklären, was Kinder auf Spotify finden können und welche Einstellungen wirklich helfen.
Ein Gastbeitrag von Marieke Junge
Als Mutter, Philosophin und Pädagogin schaue ich mit besonderer Aufmerksamkeit und zunehmender Sorge auf digitale Spielewelten, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Ich bin nicht grundsätzlich gegen digitale Spiele. Aber ich bin, wie wohl viele Leserinnen und Leser hier, medienkritisch. Und ich halte es für unsere Verantwortung als Erwachsene, genauer hinzusehen, wenn Unterhaltungsindustrien beginnen, Denken, Aufmerksamkeit und Entwicklung von Kindern systematisch zu kontrollieren.
Millionen Kinder bearbeiten ihre Videos mit CapCut. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Videoschnitt-App wirkt, ist heute eine leistungsstarke KI-Plattform. Erfahren Sie, welche Funktionen CapCut bietet, welche Daten verarbeitet werden und warum Eltern die App kennen sollten, bevor ihre Kinder sie nutzen.
Kriminelle Netzwerke nutzen soziale Medien, Messenger und digitale Belohnungen, um Jugendliche für Straftaten zu gewinnen. Der Artikel erklärt, wie diese Rekrutierung funktioniert, warum Eltern Warnzeichen oft nicht erkennen und weshalb Aufklärung heute wichtiger ist denn je.
Wir reden oft über Bildschirmzeit, aber vielleicht messen wir dabei die falsche Größe. Denn zehn Minuten Shorts können ein Kind ganz anders belasten als zehn Minuten Film oder ein Videoanruf mit der Familie. In diesem Gastbeitrag erklärt David Murdoch, warum es weniger um Minuten geht, sondern um Formate, Reizdichte und das endlose Weiterscrollen.
Sprechende Erdbeeren, eifersüchtige Bananen und dramatische Wassermelonen wirken auf den ersten Blick wie harmloser Internetquatsch. Doch hinter dem viralen KI-Trend stecken Gewalt, Sexismus und sexuelle Übergriffe. Warum Eltern jetzt genauer hinschauen sollten.
Likes, Follower, Kommentare oder digitale Geschenke wirken auf Kinder wie eine eigene Währung. Sie vermitteln Anerkennung und Zugehörigkeit, können aber auch von Algorithmen und Tätern gezielt ausgenutzt werden. Warum Aufmerksamkeit im Internet so wertvoll ist und wie Eltern ihre Kinder davor schützen können.
Warum verbreiten sich TikTok-Trends so schnell? Weshalb üben Challenges und der TikTok-Algorithmus einen so starken Einfluss auf Kinder und Jugendliche aus? Dieser Artikel erklärt die Mechanismen hinter der Plattform, zeigt die Risiken für Familien und beschreibt, warum elterliche Begleitung allein häufig nicht ausreicht.
YouTube baut seinen Shorts-Bereich weiter aus und orientiert sich dabei immer stärker an TikTok. Wir erklären, was sich geändert hat, warum das für Kinder und Jugendliche relevant ist und wie Eltern Shorts mit Google Family Link begrenzen oder sogar vollständig deaktivieren können.
Likes, Kommentare und Follower sind für viele Kinder längst mehr als nur Zahlen. Sie können beeinflussen, wie junge Menschen sich selbst sehen und ihren eigenen Wert einschätzen. Digitaltrainerin Nadja Herres erklärt, warum das so ist und wie Eltern ihre Kinder dabei unterstützen können, einen gesunden Selbstwert zu entwickeln.
„Meine Jawline ist nicht gut.“ Mit solchen Sätzen beginnt für viele Eltern die erste Begegnung mit Looksmaxxing. Was wie harmlose Selbstoptimierung wirkt, führt viele Jungen in eine Welt aus Alpha-Männlichkeit, Manosphere, Frauenhass und gefährlichen Schönheitsidealen.
Während TikTok, Snapchat oder Instagram regelmäßig Thema in Familien sind, läuft Reddit oft völlig unter dem Radar. Dabei gehört die Plattform zu den größten Websites der Welt und ermöglicht Kindern mit wenigen Klicks Zugang zu Pornografie, extremen Inhalten und anonymen Kontakten. IT-Sicherheitsexperte Christoph Hipp erklärt, worauf Familien achten sollten.
TikTok wirkt harmlos, ist aber ein hochoptimiertes System für Aufmerksamkeit. Der Algorithmus lernt in Sekunden, was fesselt, und liefert immer mehr davon. Warum Kinder kaum aufhören können und was wirklich dahintersteckt, erklären wir hier verständlich und konkret.
OmeTV wirkt auf den ersten Blick wie ein harmloser Videochat. Ein Klick und es erscheint ein neuer Gesprächspartner. Genau das macht die Plattform so gefährlich. Kinder treffen dort auf völlig fremde Menschen, ohne Alterskontrolle, ohne echte Moderation und ohne Vorwarnung, was sie erwartet.
Kinder und Jugendliche sehen auf Social Media keinen neutralen Querschnitt der Welt. Algorithmen verstärken gezielt Inhalte, die Aufmerksamkeit binden, oft auch Gewalt, Hass und extreme Botschaften. Professorin Nina Kolleck erklärt in diesem Gastbeitrag, warum wir digitale Risiken nicht länger nur als Privatproblem einzelner Familien behandeln dürfen.
Auf TikTok, YouTube und Instagram werden gefährliche Mutproben, Unfälle und riskantes Verhalten oft millionenfach geteilt und als Unterhaltung kommentiert. Warum der sogenannte „Darwin Awards“-Trend gerade für Kinder und Jugendliche problematisch sein kann.
Wir posten Fotos, teilen Momente und denken: Das ist doch harmlos. Doch aus genau diesen kleinen Informationen lassen sich heute in Sekunden vollständige Profile erstellen – auch über Kinder. Dieser Beitrag zeigt, wie das funktioniert und warum Eltern ihre eigene Rolle dabei oft unterschätzen.
Instagram testet mit „Instants“ eine neue App für verschwindende Fotos und Videos. Was nach privatem Austausch klingt, ist aus Sicht des Kinderschutzes hochproblematisch. Denn genau in diesen unsichtbaren Räumen passieren die schwerwiegendsten Vorfälle. Ein Blick auf die Risiken und warum sich hier alte Probleme aus Snapchat wiederholen.
YouTube ist für viele Kinder Alltag. Videos schauen, Neues entdecken, lachen, lernen. Für Eltern wirkt das oft harmlos oder sogar sinnvoll. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass YouTube kein neutraler Ort ist. Es ist eine Plattform, die auf Aufmerksamkeit optimiert ist und genau darin liegt das Problem.
Beeinflusst Social Media wirklich die Berufswahl unserer Kinder? Der Beitrag zeigt, warum Plattformen Orientierung geben können, aber echte Erfahrungen unersetzlich bleiben – und was Eltern konkret tun können.
Ein harmloses Instagram-Profil. Drei Sätze. Kein Gesicht.
Und trotzdem dauert es nur wenige Minuten, bis die ersten übergriffigen Nachrichten kommen. Ein Experiment zeigt, was Kinder heute online wirklich erleben.
Viele Eltern glauben, sie hätten TikTok auf dem Handy ihres Kindes gesperrt und damit das Problem gelöst. Leider stimmt das nicht. TikTok ist fast überall erreichbar, auch ohne App und ohne Account. Das macht es für Familien besonders schwer, die Plattform wirklich aus dem Alltag herauszuhalten.
Viele Eltern haben davon gehört, aber kaum jemand kennt die ganze Geschichte. Finsta. Dahinter steckt nicht nur ein zweites geheimes Profil, sondern auch eine Produktstrategie von Meta, die ganz bewusst darauf ausgerichtet war, elterliche Aufsicht zu umgehen. Neue interne Dokumente zeigen, dass Finsta nicht zufällig entstanden ist. Es war gewollt. Und genau deshalb sollten Eltern wissen, wie diese zweite Ebene auf Instagram funktioniert und welche Risiken sie für Kinder erzeugt.
Messenger gelten für viele Eltern als sichere Alternative zu Social Media. Doch genau hier liegen oft unterschätzte Risiken. IT-Sicherheitsexperte Christoph Hipp zeigt vier Gefahren, die Kinder täglich betreffen und erklärt, wie Eltern damit umgehen können.
Klassenchats gehören für viele Kinder längst zum Alltag. Was harmlos wirkt, kann schnell kippen. Eine aktuelle Recherche zeigt, wie oft Kinder dort mit Mobbing, Nacktbildern oder Gewaltinhalten konfrontiert sind und warum Messenger keine einfache Kommunikation sind, sondern wie Social Media wirken.
WhatsApp wirkt für viele Eltern wie ein sicherer Messenger. Doch mit der Kanal-Funktion entsteht eine neue Öffentlichkeit. Immer mehr Kinder betreiben eigene Kanäle und teilen persönliche Inhalte mit unbekannten Followern. Eine neue Studie der Landes-Medienanstalt NRW zeigt, welche Risiken dabei entstehen.
Gastbeitrag von Alena Mess
Ein intimer Moment wird weitergeleitet, kommentiert, verspottet. Der Fall zeigt, wie schnell aus einem privaten Vertrauensbruch massives Cybermobbing entsteht und welche psychischen Folgen das für betroffene Kinder haben kann.
In der aktuellen Ausgabe der “Die Zeit” ist ein Kommentar erschienen, den Eltern unbedingt lesen sollten. Laura Hertreiter schreibt unter der Überschrift „Nein, mein Kind“ über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. Der Text ist klug, ruhig und klar. Und er beschreibt etwas, das viele Eltern längst spüren: Soziale Netzwerke sind derzeit kein kindgerechter Raum.
OmeTV wirkt einfach: Kamera einschalten, starten und schon erscheint ein fremder Mensch auf dem Bildschirm. Mit einem Wischen beginnt die nächste zufällige Begegnung. Gerade diese Unmittelbarkeit macht den Dienst für Kinder riskant.