Medien im Familienalltag: Tipps für Eltern.
Kinder suchen Zugehörigkeit, Anerkennung und echte Verbindung. Social Media verspricht genau das, ist aber auf etwas anderes gebaut: Aufmerksamkeit, Reichweite und Verweildauer. Der Gastbeitrag von David Molineus zeigt, warum Likes keine Beziehung ersetzen, warum Algorithmen nicht im Interesse unserer Kinder handeln und was Eltern im Alltag konkret tun können.
Die Ferienzeit beginnt und mit ihr landen wieder unzählige Kinder in Badehose, Badeanzug oder Bikini im Netz. Im WhatsApp-Status, in Stories, in Familiengruppen oder auf öffentlichen Profilen. Warum solche Bilder riskant sind, weshalb auch fremde Kinder betroffen sein können und warum Kinder Sommer ohne Publikum brauchen.
Das Produkt „Peek A Book“ soll Smartphones vor den Augen von Kindern verstecken. Die Idee wird gefeiert, doch wir sehen sie kritisch. Gastautor Alex Liefermann erklärt, warum nicht das Smartphone das eigentliche Problem ist, sondern die Aufmerksamkeit, die Kindern im Alltag oft fehlt.
Smartphones, Tablets und Videos sind längst Teil der Kindheit. Nicht als Ausnahme, sondern als Alltag. Dieser Gastbeitrag von Alex Liefermann zeigt, warum die entscheidende Verantwortung nicht bei Plattformen beginnt, sondern bei uns zu Hause.
Was passiert eigentlich in der Zeit, in der Kinder vor Bildschirmen sitzen? Der Gastbeitrag von Kim-Vanessa Baumann zeigt, warum es nicht nur um Inhalte geht, sondern um Erfahrungen, die in dieser Zeit fehlen. Und warum genau diese Erfahrungen entscheidend für die Entwicklung von Kindern sind.
Viele Jugendliche sehen täglich sexualisierte Inhalte im Netz, haben aber nie gelernt, darüber zu sprechen. Was im Klassenraum sichtbar wird, ist eindeutig: Sie verstehen oft nicht, was sie sehen und wo Grenzen überschritten werden. Es fehlt nicht an Zugang, sondern an Sprache und Einordnung.
Viele Kinder erleben heute kaum noch, wie es ist, etwas nicht sofort zu können. Digitale Helfer liefern Lösungen in Sekunden, Eltern greifen schneller ein als früher. Doch genau dabei geht etwas verloren: die Fähigkeit, mit Frust umzugehen, dranzubleiben und aus Fehlern zu lernen.
„Alle haben schon eins“ ist oft der Moment, in dem Eltern ins Zweifeln geraten. Doch beim ersten Smartphone geht es nicht um Technik, sondern um Haltung, Timing und Begleitung. Dieser Beitrag zeigt, welche Argumente wirklich zählen, wo Risiken liegen und warum gemeinsame Entscheidungen unter Eltern den Druck deutlich reduzieren können.
Warum Kinder im Alltag oft ganz anders lernen als in der Schule und was das mit intrinsischer Motivation zu tun hat. Und weshalb echte Neugier der entscheidende Schlüssel ist. Ein Blick darauf, wie Lernen wirklich funktioniert.
Spätestens vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule entsteht in vielen Familien der Druck, ein eigenes Smartphone anzuschaffen. Doch nicht alle Eltern fühlen sich damit wohl. Der Gastbeitrag von Viola Vens-Cappell zeigt, warum Zweifel berechtigt sind, wie andere Familien mit dem Thema umgehen und weshalb gemeinsamer Austausch so wichtig ist.
Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen zuerst über Pornografie mit Sexualität in Kontakt. Der Gastbeitrag von Dr. med. Annekaren von Beckerath erklärt, warum Pornos keine Aufklärung ersetzen können und weshalb junge Menschen heute dringend Orientierung, Schutzräume und verlässliche Antworten brauchen.
Kinder beobachten genau, wie Erwachsene mit Smartphones umgehen. Immer mehr wünschen sich deshalb klare Handy-Regeln für ihre Eltern. Denn Aufmerksamkeit, Gespräche und gemeinsame Zeit leiden oft stärker darunter, als Erwachsene denken.
Im Podcast „Tafel und Therapie“ spricht Digitaltrainer Frank J. Bündgen über TikTok, Klassenchats, KI-Avatare, Cyber-Grooming und die Frage, warum immer mehr Schulen wieder smartphonefrei werden wollen.
Ein Satz bei einem unserer Elternabende blieb hängen: „Die gehen nicht mehr raus.“ Immer mehr Eltern berichten, dass Kinder ihre Freizeit fast nur noch zuhause vor Displays verbringen. Warum immer mehr Eltern das Gefühl haben, dass reale Kindheit und gemeinsames Spieles langsam verschwinden.
„Eigentlich wollen wir unserem Kind noch kein Smartphone geben. Aber wir haben Angst, dass es sonst ausgeschlossen wird.“ Diesen Satz hören wir auf Elternabenden immer wieder. Viele Familien spüren, dass ein eigenes Smartphone eigentlich noch zu früh ist. Trotzdem geben sie nach, weil der soziale Druck groß ist und sie glauben, allein zu sein. Doch was passiert, wenn Eltern merken, dass andere genauso denken?
Die Helmit App soll Kinder auf WhatsApp und Social Media schützen und Eltern frühzeitig warnen. Unser Test zeigt, wie gut das im Alltag funktioniert, welche Risiken erkannt werden, wo es noch Grenzen gibt und warum die Hinweise vor allem eines auslösen: mehr Gespräche mit dem eigenen Kind.
Viele Eltern wollen ihre Kinder schützen und ihnen das Leben leichter machen. Doch genau das kann langfristig zum Problem werden. Ein Lehrer berichtet aus dem Schulalltag und zeigt, warum Kinder Grenzen brauchen, um Verantwortung zu lernen, mit Druck umzugehen und ihren eigenen Weg zu finden.
„Papa, leg das Handy weg!“ – diesen Moment kennen viele Eltern. Der Artikel zeigt, warum unser Umgang mit dem Smartphone Kinder prägt und was wir im Alltag anders machen können. Es geht um kleine Veränderungen, die Beziehung stärken und wieder mehr echte Aufmerksamkeit möglich machen.
Eltern spüren längst, dass etwas nicht stimmt. Studien bestätigen es. Warum Bildschirmzeit kein Randthema ist und was wir jetzt ändern müssen. Und warum viele Familien genau zwischen Unsicherheit, Druck und fehlender Orientierung feststecken.
Red Pill, Alpha, Sigma oder Incel: Viele Begriffe aus der Manosphere wirken harmlos, transportieren aber oft problematische Weltbilder. Dieser Artikel hilft Eltern, die Codes zu verstehen, die Kinder täglich in sozialen Netzwerken sehen, und zeigt, welche Dynamiken dahinterstehen.
Digitale Medien bestimmen den Alltag vieler Kinder. Chatgruppen, Online-Spiele und soziale Netzwerke erzeugen Druck und verändern Freundschaften. Ein Vater beschreibt, wie schwer es für Eltern ist, Schritt zu halten – und warum Begleitung wichtiger ist als einfache Verbote.
Viele Eltern unterschätzen, wie sensibel Ein bis Dreijährige auf Schlafmangel reagieren. Unruhe, Tränen und kurze Aufmerksamkeitsspannen sind oft direkte Folgen. Warum digitale Geräte im Schlafzimmer den Schlaf stören und wie einfache Rituale den Unterschied machen, zeigt dieser Praxisblick aus Kita und Grundschule.
Gastbeitrag von Varvara Herbst, Diplom-Psychologin. Wenn Kinder nach einem Smartphone fragen, geht es selten um das Gerät selbst, sondern um das Gefühl, verbunden zu sein: Mit Freunden, mit der Klasse, mit dem, was „alle“ gerade tun. Denn Kinder wollen einfach dazugehören. Sie wollen Teil der Gruppe sein, nicht außen vor. Wir Eltern stehen dabei oft im Spannungsfeld zwischen sozialem Druck, dem Wunsch nach Schutz und einer digitalen Welt, die sich schneller entwickelt, als wir mitkommen.
Unsere Söhne wachsen heute mit Vorbildern auf, die wir als Eltern oft gar nicht kennen. Was harmlos mit Fitness-Tipps beginnt, kann schnell in ein verzerrtes Männerbild kippen. Dieser Artikel zeigt, wie die sogenannte Manosphere wirkt, warum Jungs dafür empfänglich sind und was wir als Eltern konkret tun können.
Elternabende können schnell kippen. Ein falscher Einstieg, ein unbedachter Satz – und schon steht man als Querulant im Raum. Dabei denken viele Eltern eigentlich ähnlich, sprechen es nur nicht aus. Dieser Artikel zeigt, wie man schwierige Themen so anspricht, dass Gespräche konstruktiv bleiben, Verbündete entstehen und echte Lösungen möglich werden.
Fotos von Kindern im Verein sind Alltag. Doch was gut gemeint ist, kann heute schnell zum Risiko werden. Viele Vereine haben dafür noch keine klaren Regeln. Klare Vereinbarungen sind nötig. Wir stellen eine kostenlose Vorlage zum Download zur Verfügung, die Kinder schützt und Trainer entlastet.
„Papa nimmt es sogar mit ins Bad.“ Ein Satz, der viele Eltern trifft. In diesem Gastbeitrag geht es nicht um Verbote für Kinder, sondern um unsere eigene Smartphone-Nutzung. Um Vorbild, Gewohnheiten und die Frage, wo Veränderung wirklich beginnt.
Klassenchats entstehen oft schneller, als Eltern denken. Was zunächst praktisch wirkt, kann schnell zu Dauerstress, Konflikten und sozialem Druck führen. Warum diese Chats entstehen und wie Eltern gemeinsam verhindern können, dass sie überhaupt zur Selbstverständlichkeit werden.
Am Weltfrauentag lohnt sich ein Blick auf die digitale Welt unserer Töchter. Social Media ist für viele Mädchen nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein Raum voller Vergleiche, Schönheitsfilter und Bewertungen. Studien zeigen, dass gerade Mädchen besonders unter dem Druck von Likes, Körperbildern und Selbstinszenierung leiden. Warum Eltern genauer hinschauen sollten und wie wir unsere Töchter stärken können.

Viele Eltern spüren, dass etwas nicht stimmt, hoffen aber lange, dass sich digitale Probleme von selbst lösen. Warum das so ist, welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken und weshalb frühes Hinsehen so wichtig ist, erklärt Diplom-Psychologin Varvara Herbst in diesem Gastbeitrag.