Alle Artikel aus unserem Blog in chronologischer Reihenfolge
Willkommen bei Medienzeit – dem Elternblog rund um Smartphones, Spiele, Social Media und alles, was Kinder heute digital beschäftigt.
Wir alle kennen die täglichen Fragen: Wann ist ein eigenes Handy sinnvoll? Wie lange dürfen Kinder spielen oder scrollen? Und was passiert eigentlich auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder Roblox? Hier bei Medienzeit geht es nicht um Verbote, sondern um Verstehen. Wir zeigen, wie Kinder und Jugendliche Medien nutzen, warum sie sich davon so angezogen fühlen – und wo Risiken entstehen können. Von Medienerziehung über digitale Sicherheit bis zu Themen wie Social Media Sucht, Gaming, Datenschutz und Cybermobbing: Wir beleuchten, was Eltern wissen sollten – verständlich, aktuell und ohne Fachjargon.
Unsere Artikel verbinden Erfahrungen aus Familienalltag und Schule mit aktuellen Studien und Empfehlungen von Fachstellen. Wir erklären, wie man Einstellungen bei Apps und Geräten richtig nutzt, was hinter Trends steckt und wie man Kinder Schritt für Schritt zu einem bewussten Umgang mit Medien begleitet.
Ob Grundschule, Teenagerzeit oder erste Social-Media-Erfahrungen – wir wollen Eltern stärken, informierte Entscheidungen zu treffen. Denn Medien gehören längst zum Leben dazu. Entscheidend ist, wie wir sie gemeinsam nutzen.
Medienzeit liefert Orientierung, Praxiswissen und ehrliche Einblicke – für mehr Klarheit, Sicherheit und Gelassenheit im digitalen Familienalltag.
Expertenkommission: 56 Empfehlungen für Kinder im Netz – viel Analyse, wenig Orientierung
Die Expertenkommission der Bundesregierung hat ihren Abschlussbericht zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt veröffentlicht. Darin finden sich 56 Empfehlungen zu Social Media, Smartphones, Künstlicher Intelligenz, Altersgrenzen und Plattformregulierung. Wir stellen alle Empfehlungen vollständig vor und ordnen ein, welche Auswirkungen sie für Eltern und Kinder haben.
Verbraucherzentrale: Social-Media-Plattformen schützen Kinder nicht ausreichend
Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube schützen Minderjährige nach Einschätzung der Verbraucherzentrale nicht ausreichend. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie leicht Schutzfunktionen umgangen werden können und warum die bestehenden Regeln offenbar nicht ausreichen.
Offener Brief an die Bundesregierung: Warum wir Eltern jetzt mitzeichnen sollten
Ein offener Brief an die Bundesregierung fordert, die Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei politischen Entscheidungen rund um soziale Medien stärker zu berücksichtigen. Warum wir den Aufruf unterstützen und weshalb Aufklärung und Schutz gemeinsam gedacht werden müssen.
Unterschiedliche Altersgrenzen für Social Media? Eltern brauchen vor allem Klarheit
Die Union will soziale Netzwerke künftig nach ihrem Risiko bewerten und daraus unterschiedliche Altersgrenzen ableiten. Was zunächst differenziert klingt, wirft viele Fragen auf. Aus Sicht von Eltern wirkt der Vorschlag vor allem kompliziert und liefert wenig Orientierung für den Alltag.
Psychotherapeuten fordern strengere Regeln für Social Media bei Kindern
Psychotherapeuten schlagen Alarm. In einer aktuellen Resolution fordern sie Altersgrenzen für Social Media, strengere Schutzmaßnahmen auf Plattformen und mehr Unterstützung für Familien.
Wenn das Smartphone die Erziehung übernimmt: Verantwortung beginnt im Wohnzimmer
Smartphones, Tablets und Videos sind längst Teil der Kindheit. Nicht als Ausnahme, sondern als Alltag. Dieser Gastbeitrag von Alex Liefermann zeigt, warum die entscheidende Verantwortung nicht bei Plattformen beginnt, sondern bei uns zu Hause.
Bayern startet Offensive gegen problematische Mediennutzung bei Kindern - reicht das aus?
Bayern reagiert auf die wachsenden Sorgen rund um Smartphones und soziale Medien. Die neue Agenda benennt Risiken wie Schlafstörungen, psychische Belastungen und Konzentrationsprobleme ungewöhnlich deutlich. Doch reichen Aufklärung, Medienkompetenz und Handybeschränkungen bis Klasse 7 aus, um Kinder wirksam zu schützen? Ein Blick auf die Stärken und Schwächen der neuen Strategie.
„Bist du 18?“ – Warum Alterskontrollen im Netz oft wirkungslos sind
„Bist du schon 18?“ Ein Klick genügt oft, um Alterskontrollen im Internet zu umgehen. Der Artikel erklärt verständlich, warum viele Systeme scheitern, wie Kinder Sperren austricksen und weshalb technische Lösungen alleine nicht ausreichen.
Was Kinder verpassen, wenn Bildschirmzeit zu viel Raum einnimmt
Was passiert eigentlich in der Zeit, in der Kinder vor Bildschirmen sitzen? Der Gastbeitrag von Kim-Vanessa Baumann zeigt, warum es nicht nur um Inhalte geht, sondern um Erfahrungen, die in dieser Zeit fehlen. Und warum genau diese Erfahrungen entscheidend für die Entwicklung von Kindern sind.
Kinder vor Social Media und KI schützen? Die Bildungsministerkonferenz drückt sich vor klaren Entscheidungen.
Die Bildungsministerkonferenz beschreibt Risiken von Social Media und KI für Kinder und Jugendliche erstaunlich deutlich. Problematische Nutzungsmuster, psychische Belastungen, Cybermobbing und Radikalisierung werden offen benannt. Warum die vorgeschlagenen Maßnahmen aus Sicht des Kinderschutzes zu kurz greifen.
„Kindern ihre Kindheit zurückgeben“: Großbritannien plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
Großbritannien will Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu TikTok, Instagram, YouTube und weiteren Plattformen verbieten. Gleichzeitig diskutiert die Regierung über Zeitlimits, nächtliche Sperrzeiten, Livestream-Beschränkungen und strengere Regeln für KI-Chatbots. Was bisher bekannt ist und warum die Debatte weit über ein Social-Media-Verbot hinausgeht.
Sexualität im Netz: Warum fehlende Aufklärung Kinder gefährdet
Viele Jugendliche sehen täglich sexualisierte Inhalte im Netz, haben aber nie gelernt, darüber zu sprechen. Was im Klassenraum sichtbar wird, ist eindeutig: Sie verstehen oft nicht, was sie sehen und wo Grenzen überschritten werden. Es fehlt nicht an Zugang, sondern an Sprache und Einordnung.
Looksmaxxing: Warum Jungen sich mit Hämmern ins Gesicht schlagen
„Meine Jawline ist nicht gut.“ Mit solchen Sätzen beginnt für viele Eltern die erste Begegnung mit Looksmaxxing. Was wie harmlose Selbstoptimierung wirkt, führt viele Jungen in eine Welt aus Alpha-Männlichkeit, Manosphere, Frauenhass und gefährlichen Schönheitsidealen.
Scheitern darf sein. Muss sogar.
Viele Kinder erleben heute kaum noch, wie es ist, etwas nicht sofort zu können. Digitale Helfer liefern Lösungen in Sekunden, Eltern greifen schneller ein als früher. Doch genau dabei geht etwas verloren: die Fähigkeit, mit Frust umzugehen, dranzubleiben und aus Fehlern zu lernen.
Generation Glücklich: Das Buch, das Kinder lesen wollen und sollten
Was passiert, wenn Kinder weniger Zeit am Bildschirm verbringen und stattdessen mehr echte Abenteuer erleben? Das Buch „Generation Glücklich“ von Jonathan Haidt und Catherine Price richtet sich direkt an junge Leserinnen und Leser und zeigt altersgerecht, warum Freundschaften, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse oft glücklicher machen als endloses Scrollen.
Nicht über Jugendliche reden, sondern mit ihnen – Simon Schnetzer im Portrait
Jugendforscher Simon Schnetzer beschäftigt sich seit Jahren mit jungen Menschen, gesellschaftlichem Wandel und der Frage, wie Generationen wieder besser miteinander statt gegeneinander leben können. Ein persönliches Portrait.
Das Leibniz-Gymnasium ist handyfrei – wie wir dahin gekommen sind
Seit März 2026 ist das Leibniz-Gymnasium in Potsdam offiziell handyfrei. Schulleiterin Katja von Hagen berichtet, warum die Schule diesen Schritt gegangen ist, welche Widerstände es gab und wie sich Pausen, Unterricht und das Miteinander seitdem verändert haben. Ein Erfahrungsbericht über einen langen Veränderungsprozess, der heute von vielen Beteiligten als Gewinn für den Schulalltag erlebt wird.
Apple verschärft den Kinderschutz - Neue Funktionen und mehr Kontrolle
Apple hat auf der WWDC 2026 neue Kinderschutzfunktionen vorgestellt. Eltern sollen künftig Webseiten freigeben, neue Kontakte kontrollieren und Kinder besser vor Gewaltinhalten schützen können. Doch die Ankündigung zeigt nicht nur neue technische Möglichkeiten. Sie macht auch deutlich, mit welchen Risiken Kinder heute im digitalen Alltag konfrontiert werden und warum technische Schutzmaßnahmen allein nicht ausreichen.
Reddit. Die Plattform, die Eltern kaum kennen.
Während TikTok, Snapchat oder Instagram regelmäßig Thema in Familien sind, läuft Reddit oft völlig unter dem Radar. Dabei gehört die Plattform zu den größten Websites der Welt und ermöglicht Kindern mit wenigen Klicks Zugang zu Pornografie, extremen Inhalten und anonymen Kontakten. IT-Sicherheitsexperte Christoph Hipp erklärt, worauf Familien achten sollten.
Das erste Smartphone: Was spricht dafür und was dagegen?
„Alle haben schon eins“ ist oft der Moment, in dem Eltern ins Zweifeln geraten. Doch beim ersten Smartphone geht es nicht um Technik, sondern um Haltung, Timing und Begleitung. Dieser Beitrag zeigt, welche Argumente wirklich zählen, wo Risiken liegen und warum gemeinsame Entscheidungen unter Eltern den Druck deutlich reduzieren können.