Alle Artikel aus unserem Blog in chronologischer Reihenfolge
Willkommen bei Medienzeit – dem Elternblog rund um Smartphones, Spiele, Social Media und alles, was Kinder heute digital beschäftigt.
Wir alle kennen die täglichen Fragen: Wann ist ein eigenes Handy sinnvoll? Wie lange dürfen Kinder spielen oder scrollen? Und was passiert eigentlich auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder Roblox? Hier bei Medienzeit geht es nicht um Verbote, sondern um Verstehen. Wir zeigen, wie Kinder und Jugendliche Medien nutzen, warum sie sich davon so angezogen fühlen – und wo Risiken entstehen können. Von Medienerziehung über digitale Sicherheit bis zu Themen wie Social Media Sucht, Gaming, Datenschutz und Cybermobbing: Wir beleuchten, was Eltern wissen sollten – verständlich, aktuell und ohne Fachjargon.
Unsere Artikel verbinden Erfahrungen aus Familienalltag und Schule mit aktuellen Studien und Empfehlungen von Fachstellen. Wir erklären, wie man Einstellungen bei Apps und Geräten richtig nutzt, was hinter Trends steckt und wie man Kinder Schritt für Schritt zu einem bewussten Umgang mit Medien begleitet.
Ob Grundschule, Teenagerzeit oder erste Social-Media-Erfahrungen – wir wollen Eltern stärken, informierte Entscheidungen zu treffen. Denn Medien gehören längst zum Leben dazu. Entscheidend ist, wie wir sie gemeinsam nutzen.
Medienzeit liefert Orientierung, Praxiswissen und ehrliche Einblicke – für mehr Klarheit, Sicherheit und Gelassenheit im digitalen Familienalltag.
OmeTV: Fünf Risiken, die Eltern kennen müssen
OmeTV wirkt auf den ersten Blick wie ein harmloser Videochat. Ein Klick und es erscheint ein neuer Gesprächspartner. Genau das macht die Plattform so gefährlich. Kinder treffen dort auf völlig fremde Menschen, ohne Alterskontrolle, ohne echte Moderation und ohne Vorwarnung, was sie erwartet.
Der Täter im Kinderzimmer – Eltern sollten Cybergrooming nicht unterschätzen
Cybergrooming gehört zu den größten Gefahren im digitalen Alltag von Kindern. Täter suchen gezielt Kontakt zu Minderjährigen, bauen Vertrauen auf und versuchen anschließend, Kinder emotional oder sexuell zu manipulieren. Wie Cybergroomer vorgehen, welche Warnzeichen Eltern kennen sollten und was im Ernstfall zu tun ist.
Gewalt kommt nicht zufällig ins Kinderzimmer
Kinder und Jugendliche sehen auf Social Media keinen neutralen Querschnitt der Welt. Algorithmen verstärken gezielt Inhalte, die Aufmerksamkeit binden, oft auch Gewalt, Hass und extreme Botschaften. Professorin Nina Kolleck erklärt in diesem Gastbeitrag, warum wir digitale Risiken nicht länger nur als Privatproblem einzelner Familien behandeln dürfen.
Jugendschutz oder Überwachung? Die Debatte um VPNs und Alterskontrollen
Die EU arbeitet an neuen Alterskontrollen für das Internet. Gleichzeitig wird diskutiert, welche Rolle VPNs dabei spielen und wie Kinder besser vor Pornografie, Glücksspiel und problematischen Inhalten geschützt werden können. Doch wie funktionieren die geplanten Systeme eigentlich? Und wie lässt sich wirksamer Jugendschutz mit Datenschutz und Freiheitsrechten vereinbaren?
Warum Kinderpsychiater Smartphones erst ab 14 Jahren empfehlen
Ab wann sollten Kinder ein eigenes Smartphone bekommen? Viele Familien entscheiden sich heute sehr früh dafür. Kinder und Jugendpsychiater sehen das deutlich kritischer. Sie empfehlen internetfähige Smartphones erst ab etwa 14 Jahren. Warum Fachleute zu dieser Einschätzung kommen und welche Risiken Social Media für jüngere Kinder haben, zeigt dieser Überblick.
Warum Kinderfotos im Netz durch KI plötzlich zum Risiko werden
Ein Kinderfoto war früher einfach eine Erinnerung. Heute kann KI daraus Deepfakes, Fake-Profile oder digitale Manipulationen erzeugen. Warum Eltern und Schulen jetzt neu über Kinderbilder im Netz nachdenken müssen.
Wenn alle ein Smartphone haben – und man selbst noch zögert
Spätestens vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule entsteht in vielen Familien der Druck, ein eigenes Smartphone anzuschaffen. Doch nicht alle Eltern fühlen sich damit wohl. Der Gastbeitrag von Viola Vens-Cappell zeigt, warum Zweifel berechtigt sind, wie andere Familien mit dem Thema umgehen und weshalb gemeinsamer Austausch so wichtig ist.
Drei Wochen ohne Smartphone: Die Ergebnisse sind deutlicher als viele erwartet hätten
72.000 Jugendliche meldeten sich für ein Smartphone-Experiment an. Die Ergebnisse nach drei Wochen ohne Handy überraschten selbst die Forschenden. Schlafprobleme gingen zurück, depressive Symptome verbesserten sich deutlich und viele Jugendliche berichteten erstmals seit Langem von mehr Ruhe im Kopf.
Der erste Kontakt mit Sexualität kommt heute oft aus Pornos
Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen zuerst über Pornografie mit Sexualität in Kontakt. Der Gastbeitrag von Dr. med. Annekaren von Beckerath erklärt, warum Pornos keine Aufklärung ersetzen können und weshalb junge Menschen heute dringend Orientierung, Schutzräume und verlässliche Antworten brauchen.
Polybuzz: „Sexy Schülerin“, KI-Freundinnen und virtuelle Beziehungen
Virtuelle Freundinnen, emotionale KI-Chats und sexualisierte Rollenspiele. Apps wie Polybuzz verändern gerade, wie junge Menschen Nähe, Beziehungen und Aufmerksamkeit erleben. Warum Familien diese Entwicklung ernst nehmen sollten.
Schulische Medienbildung ist Zufall
Gastbeitrag von Christian Füller, Journalist
Während Jugendliche täglich mit KI, Social Media und digitalen Plattformen leben, wird Informatik an deutschen Schulen vielerorts erst langsam eingeführt. Eine neue Übersicht zeigt, wie unterschiedlich die Bundesländer beim Pflichtfach Informatik und bei der Medienbildung aufgestellt sind.
3 Wochen smartphonefrei. Zwei Potsdamer Schulen wagen ein besonderes Experiment
90 Schülerinnen und Schüler aus zwei Potsdamer Schulen verzichten freiwillig drei Wochen lang auf ihr Smartphone. Das Experiment soll zeigen, wie sich weniger Bildschirmzeit auf Konzentration, mentale Gesundheit und den Schulalltag auswirkt. Auch Lehrkräfte und Eltern machen mit.
Dieses Video aus Kanada bewegt gerade weltweit Eltern. Uns auch.
Ein emotionales Video aus Kanada bewegt gerade weltweit Eltern. Die Kampagne zeigt, warum sich Familien im digitalen Alltag zunehmend machtlos fühlen und weshalb Deutschland dringend eine große Aufklärungskampagne zum digitalen Kinderschutz braucht.
Smartphones in der Schule: Eine Lösung aus Irland, die im Alltag funktioniert
Während in Deutschland immer mehr Schulen über smartphonefreie Schulhöfe und klare Regeln für den Umgang mit Handys diskutieren, suchen viele nach praktischen Lösungen für den Schulalltag. Wie können Smartphones aus dem Unterricht verschwinden, ohne ständig kontrolliert werden zu müssen? Ein Modell kommt aus Irland. Dort wurde das System „PhoneAwayBox“ entwickelt.
Jahresbericht von jugendschutz.net – eine deutliche Warnung an Eltern, Schulen und Politik
Der neue Jahresbericht von jugendschutz.net zeigt, wie stark sich die digitale Realität von Kindern verändert hat. KI-Chatbots, Discord, TikTok, WhatsApp und Spotify schaffen neue Risiken, die Eltern, Schulen und Politik nicht länger unterschätzen dürfen.
Smartglasses: Sechs Risiken, die noch kaum jemand auf dem Schirm hat
Smartphones sind in vielen Schulen bereits reguliert. Doch eine neue Technologie rückt in den Alltag von Kindern, fast unbemerkt: Smartglasses. Sie filmen, hören mit und analysieren ihre Umgebung, ohne dass es jemand merkt.
Wie mein Kind mit KI lernt – und worauf Eltern dabei achten sollten
Statt Frust beim Lernen plötzlich Verständnis. Ein KI-Tool hilft, Inhalte greifbar zu machen, ohne sie zu vereinfachen.
Dieser Artikel zeigt, wie Kinder mit KI lernen können und worauf Eltern achten sollten, damit aus Unterstützung kein Ersatz fürs Denken wird.
10 Handy-Regeln, die Kinder ihren Eltern geben würden
Kinder beobachten genau, wie Erwachsene mit Smartphones umgehen. Immer mehr wünschen sich deshalb klare Handy-Regeln für ihre Eltern. Denn Aufmerksamkeit, Gespräche und gemeinsame Zeit leiden oft stärker darunter, als Erwachsene denken.
“Ich bin 18 und habe eine App gegen Handysucht gebaut”
Moritz ist 18 Jahre alt und hat eine App gegen Handysucht entwickelt. Nicht, weil er ein Startup gründen wollte, sondern weil er selbst gemerkt hat, wie schwer es ist, mit dem eigenen Smartphone bewusst umzugehen.
Lernen mit ChatGPT: Fortschritt oder Denkabkürzung?
Kann ChatGPT beim Lernen helfen oder fördert es nur Denkabkürzungen? Ein Vater berichtet von ersten Erfahrungen mit seiner Tochter, von hilfreichen Momenten und auch klaren Grenzen. Aus seinen Gesprächen mit ChatGPT ist sogar ein Buch entstanden.